Trotz der Bemühungen des SK Helau, im vergangenen Jahr Aktionen zu organisieren, seien „die letzten 20 Monate eine harte Probe für uns“ gewesen, betonte Präsident Frank Hövekamp. Er kündigte an, ein großes Ausrufezeichen setzen zu wollen, dass eine Feier stattfinden könne. Die Corona-Pandemie bewirke aber, dass dieses Ausrufezeichen immer kleiner werde. Nichtsdestotrotz freuten sich die Karnevalisten für 2022 auf eine „Outdoor-Schirmparty“ auf dem Dorfplatz. Ein Zelt werde man nicht aufstellen, erläuterte Hövekamp – das sei aus finanzieller und pandemischer Sicht nicht möglich.

Der Karnevalsumzug in Sünninghausen wird 2022 voraussichtlich kleiner sein als die Umzüge in den vergangenen Jahren. Nur durch solche Änderungen könne man das Fest „finanziell auf die Beine stellen“, machte Hövekamp deutlich. Die Weiberfastnachtsparty im Zelt wird es ebenso wenig geben wie den Kinderkarneval im Zelt. Stattdessen plane man kleinere Veranstaltungen im Ludgerusheim.

Bei der Generalversammlung standen auch Wahlen an. Präsident Frank Hövekamp wurde in seinem Amt bestätigt. Gewählt wurden auch Matthias Cremann als Stellvertretender Schriftführer, Dirk Nordhues als Platzwart, Norbert Bökamp als Kassenprüfer und Josef Neitemeier als Fotograf. Den Posten der Zugleitung übernahm Marc Keitlinghaus. Das Umzugskomitee werden Sebastian Illies und Simon Winkelnkemper leiten, das Wagenkomitee Thorsten Engel und Norbert Illies.

Trotz der Ungewissheit, ob eine Feier stattfinden kann, überwiegt die Vorfreude bei den Karnevalisten.

Der Text wurde sinngemäß einem Artikel der Glocke entnommen.

Bei der Generalversammlung des SK Helau im Ludgerusheim in Sünninghausen standen am Freitagabend auch Ehrungen auf der Tagesordnung. Zum einen wurden Sebastian Wagemann, Jürgen Schröder, Peter Kwiotek, Werner Pötter und Hans-Josef Sandbothe zu Ehrenmitgliedern ernannt. Zum anderen zeichneten die Verantwortlichen zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit zum SK Helau aus.